Musterlösung

 

WAS IST EINE MUSTERLÖSUNG?

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Kennst du das:……?

  • du wirst immer wieder von deinem Partner oder deiner Partnerin betrogen,
  • sobald du in eine Beziehung gehst, erlebst du wieder und wieder die gleichen oder ähnlichen Beziehungsdynamiken
  • du leidest unter körperlich, chronischen Schmerzen,
  • du kannst dich von einer gewissen Sucht nicht lösen,
  • du wirst gemobbt,
  • du leidest an bestimmten Ängsten
  • du leidest ständig unter Geldmangel
  • du bist selbstständig und deine Praxis oder deine Geschäfte laufen nicht

diese Liste könnte unendlich weit ausgeführt werden.

Du hast dich viel bemüht, viel ausprobiert und auch viel Bewusstseinsarbeit gemacht und dennoch widerfahren dir wieder und wieder diese ähnlichen Erlebnisse?

Hast du gewusst, dass das ein angetriebenes Muster „in dir“ ist, das sich immer wieder zeigt und dir immer wieder die gleichen Verletzungen und unangenehmen Umstände in dein Leben holt? Es ist sozusagen ein „Selbstläufer“!

Ich habe eine gute Nachricht für dich: Dieses Muster hast du selber in dir installiert und „nur du“ kannst es auch wieder auflösen. Das Aussen spiegelt dir nur immer wieder was du in dir trägst.

Wieso ist das eine gute Nachricht?

Weil du für deine Heilung und die Lösung dieses unangenehmen Zustandes niemanden anderen brauchst, nur „Dich“! Du bist somit kein „Opfer“ mehr sondern kommst damit in eine „handelnde Rolle“! Ohnmacht, Erstarrung, Kampf, Rückzug …….. lösen sich auf und du gehst in deine Freiheit, in deine „innere Freiheit“ – und somit verändert sich ganz von alleine auch deine Umwelt mit.

Wie entsteht so ein Muster?

Durch traumatische, seelische Verletzungen in denen du nicht in der Lage warst dies im Moment auszudrücken und zu lösen! Es kann auch ein Muster aus einer anderen Inkarnation sein, zu der du bewusst noch keinen Zugang hast!

Dies geschieht in deinem Unterbewusstsein. Und es ist ein „aufbauender“ Prozess, der sich durch Glaubensätze und das Verdrängen der dazu gehörigen Gefühle immer wieder bestätigt und wieder aufbaut.

Mit jeder ähnlichen Situation installiert dein Unterbewusstes eine neue Schicht des Musters. Somit wird dieses Muster sehr komplex.

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Je nachdem wie lange sich dieses Muster schon in dir aufbaut und wie lange diese grundsätzliche Verletzung (Erlebnis) zurückliegt, umso heftiger wirst du schon die Auswirkungen wahrnehmen.

Wie löst du solch ein Muster?

Indem du dir zu aller erst „bewusst“ darüber wirst, dass sich hinter deinen immer wieder kehrenden unangenehmen Zusand, ein in dir laufendes Muster befindet.

Und, indem du dieses Muster „Schicht für Schicht“ abbaust!

 

In diesem Falle biete ich dir Unterstützung an!

Ich begleite dich durch diesen Prozess, und stehe dir mit meinen Gaben gerne zur Seite!

 

 

 

 

 

 

 

 

WAS MACHT UNS „KRANK“?

Weshalb wird ein Körper oder die Psyche“krank“ oder fällt aus dem Gleichgewicht!

Das Gesetz der Polarität

Wir alle unterliegen „geistigen Gesetzen“ die hier auf unserer wunderbaren Mutter Erde gelten.

Eines davon ist das Polaritätsgesetz:

ALLES hat zwei Pole und dazwischen liegt ein großes Feld!

Bin ich in meiner Mitte, bin ich in meinem Fluss „bewege“ ich mich zwischen den Polen hin und her, fließe ich in meiner Mitte.

Alles darf sein, nichts wird bewertet, gar ausgespart oder ignoriert. Wenn ich mich in meinem Fluss befinde lasse ich alles was sich jeden Moment zeigt sein, ich wehre mich nicht dagegen, verdränge es nicht oder sperre es aus meinem Leben aus! Ich bin in der Liebe und befinde mich nicht in der Bewertung dessen was sich im Moment zeigt. So darf es da sein, ich halte es nicht fest und schon im nächsten Moment kommt das Neue und dann wieder das Neue,……..

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Beispiel: In einem Moment ist mir zum Lachen, ich bin glücklich und freudig und ausgelassen, im nächsten Moment fühle ich eine Traurigkeit, ich weine, nehme Schmerz wahr,……!

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Mir ist im Moment nach Kontakt mit dem Aussen, ich gehe nach Aussen und nach dem natürlichem Fluss gehe ich nach einiger Zeit wieder in mein Innen. Ich bewege mich im natürlichem Fluss von Innen und Aussen. Alles hat seinen Platz in einer angenehmen Ausgeglichenheit! Nach dem Ein-atmen – folgt das Aus-atmen!

Möchte ich  z.B. immer nur Lachen und verdränge meine Traurigkeit weil ich sie bewerte und nicht haben möchte, dann spare ich sie aus. Ich bewege mich ausschließlich nur auf dem einen Pol des Lachens und wandere immer mehr in eine Richtung und somit bin ich nicht mehr im Fluss sondern KONTROLLIERE ihn mit meinem Verstand.

Oder ich bewege mich nur noch im Kontakt mit dem Aussen und lasse die Einkehr, die Stille und Ruhe, die Zeit des Kontaktes mit mir, meiner inneren Welt, nicht zu dann werde ich nach einiger Zeit ein starkes Ungleichgewicht in meinem System verursachen.

Ich kann eine Zeit lang so leben doch irgendwann bin ich so festgefahren auf dem einen Pol, sodass sich der andere Pol zu melden beginnt. Denn dieser Pol wurde einfach nicht gelebt und zugelassen. So wird dieser Pol „übergroß“, er muss sich so groß machen, damit er wieder gesehen wird.

Je größer er sich macht desto mehr will das System diesen Pol runterdrücken, es wurde zu einem selbslaufenden Muster dass sich im System gebildet hat.

Diesen Zustand nenne ich – die inneren Kämpfe! Das eine will nach oben drängen,  das System verlangt nach Ausgleich, jedoch das entstandene Sicherheits-Kontroll-Muster will es runterdrücken. Es ist ein enormes Spannungsfeld entstanden.

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Und genau dieser Zustand zeigt ein massives Ungleichgewicht in unserem Körper und auch in unserer Psyche an.

Ich habe den Kontakt zu mir, meiner inneren Welt, verloren. Er ist da, doch ich habe keinen Zugang mehr. Es stockt, es entsteht ein Energiestau, nichts geht mehr!

Ich fühle mich getrennt und suche im Aussen nach Verbindung!

Dies ist ein sehr unangenehmer Zustand.

Körperliche Symptome die sehr schmerzhaft sind melden sich, aus Liebe, bei uns. „He, schau hin, da stimmt etwas nicht“ – diese Nachricht gibt uns unser Körper. Doch wie gewohnt passiert es oft, dass diese Nachrichten immer wieder überhört und ignoriert werden. So müssen diese Symptome heftiger werden, und werden dann oft chronisch!

Der Eine wird extrem angetrieben und läuft, beschäftigt sich ununterbrochen, kann nicht mehr mit sich alleine sein, hält Stille und Ruhe nicht aus, immer im Kontakt mit dem Aussen. Ich nenne das – die Suche im Aussen.

Der Andere zieht sich ganz von der Welt zurück und hält keine äusseren Reize mehr aus.

Es ist schon spürbar das da was nicht stimmt, das etwas fehlt, und wenn nur ein kleines Ereignis mich zu triggern beginnt (meine wunde unterdrückte Seite anrührt) reagiere ich entweder mit Angriff, Erstarrung oder Rückzug.

Diese drei Reaktionen wechseln sich ab, ich bewege mich in einem inneren Rad, aus dem ich nicht mehr aussteigen kann. Alle dieser drei Reaktionen sind Anzeichen eines inneren Kampfes (ich nenne es auch „das berechtigte Kind“)!

Der „Irrtum“ dieses Anteiles (es handelt sich hier um „einen“ Anteil unseres Seins, der sehr dominant wurde) der sich in diesem Dilema befindet, ist zu glauben, dass er mit einer dieser drei Reaktionen den Schmerz und das Dilema beenden kann.

Dieses nicht geheilte Kind wurde berechtigt und kontrollierend um das zu bekommen was es braucht, und es glaubt dies vom Aussen bekommen zu müssen, weil es ja den Kontakt zu sich selber verloren hat. Es ist noch abhängig und fühlt sich in Wahrheit ohnmächtig und überfordert. Dieser Anteil ist nicht erwachsen geworden, frei und in Frieden. Er befindet sich im Kampfmodus. Das innere Gefängnis.

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In diesem Zustand kommt es dann oft zu Burnout, Depression oder sonstigen psychischen Symptomen. Und wie wir auf unsere Erde sehen und wahrnehmen können, führt das zu vielen Kämpfen untereinander, direkt oder subtil.

Dieser Zustand deutet auf eine alte seelische Verletzung hin, eine traumatische Situation in der nicht mehr gefühlt wurde, sondern eine innere Trennung geschah. Dies kann in diesem Leben geschehen sein oftmals liegt die Wurzel in einer alten Inkarnation die wir ungeheilt in dieses Leben mitbrachten.

Im Schamanischen zeigt das deutlich an, dass ein Seelenanteil oder mehrere aus dem Körper gingen weil es ihnen zu dicht wurde.

Durch das eingefahrene Muster der Abspaltung bestimmter Gefühle, der Kontrolle des Innen und somit auch des Aussen, scheint es unmöglich, je diese schon oft chronischen Körpersymptome, Situationen, immer wieder kehrenden Erlebnisse und Begegnungen,….. in jeglichen Lebensbereichen zu „lösen“! Es wird versucht alles zu kontrollieren oder alles zu vermeiden, was diesen schmerzhaften Teil berührt.

Es braucht Rechtfertigung, Diskussion, Recht Haben wollen, Überreden wollen, Kontrolle, Manipulation,……..!

Was kann helfen aus diesem eingefahrenen Rad auszusteigen und wieder in die Mitte zu finden – Gesund zu werden?

DER WEG MITTEN DURCH

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Dies sollte in einem verträglichen, angenehmen kontinuierlichem Tempo geschehen und nicht gepuscht werden.

Drückst du dich zu lange vor deinen inneren Prozessen, dem wieder in die Mitte rücken, dann geschieht oft ein enormer extremer Sprung auf den anderen Pol. Und dann sitzt man auf diesem Pol fest. Oder man hüpft im einen Moment auf den einen Pol und dann im nächsten auf den anderen. Auch diese Krankheitsbilder kommen oft vor, im körperlichen wie im psychischen.

Dies sollte aber nicht geschehen.

Es geht darum wieder in die Mitte zu finden. Sich wieder in einem angenehmen, gesunden, ausgeglichenen Zustand in der Mitte zwischen den zwei Polen zu bewegen.

In diesem Bereich setzt meine Begleitung ein.

Ich unterstütze dich auf dem Weg in deine Mitte und begleite dich wieder in Kontakt mit dir selbst zu kommen.

Dir deine verlorenen Seelenanteile wieder zurückzuholen und deine selbstlaufenden Muster zu lösen um wieder deine eigene Kraft und Macht zu spüren und dein Leben wieder in Harmonie und Gesundheit, auf allen Ebenen, zu leben.

DEINEN INNEREN FRIEDEN WIEDER ZU FÜHLEN UND ZU LEBEN.

Ich freu mich dich ein kleines Stückchen deines Weges zu begleiten!

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SOFORTHILFE BEI PLÖTZLICHEM ENERGIEABFALL

Erdformen - Ariane Libylla, Praxis für GeistheilungSOFORTHILFE BEI PLÖTZLICHEM ENERGIEABFALL

 

Kennst du das? Von einem Moment auf den anderen sinkt dein Energiehaushalt. Du fühlst dich schlapp, wütend, traurig, müde und kannst dir nicht erklären was geschehen ist? Du fühlst dich nicht mehr in deiner Kraft, es fühlt sich getrennt an und dunkel und trostlos oder aufgeregt, ruhelos und leer!

Was tun bei einem  plötzlichem Energieabfall?

  • Gehe in die Stille und Ruhe
  • Erden
  • Bauchatmen
  • Gehe in deinen inneren heiligen Raum
  • Das „Ich liebe mich“ Buch

STILLE UND RUHE

Egal wo du gerade bist, mit wem du zusammen bist. Suche dir ein Plätzchen an dem nur Du bist und eine Weile ungestört sein kannst! Bitte deine geistigen Helfer mit dir zu sein, dich zu halten, dich zu unterstützen, dir Liebe und Halt zu schicken!

ERDEN

Stelle dir vor wie zwei dicke, kräftige Wurzeln durch deine Füße in die Erde hineinwachsen und sich dort so richtig gut verankern. Und dann erlaube der Erdenergie in deinen Körper zu kommen, lasse dich ganz erfüllen!

BAUCHATMEN

Hole deinen Atem durch die Nase tief in deinen Bauch hinein. Atme tief ein und atme tief aus! Als wir kleine Babys waren  konnten wir das perfekt und das war ein ganz Normales für uns. Durch viele Schocks, Traumen, Verletzungen haben wir uns diesem freien Fluss verschlossen – jetzt ist es an der Zeit dieses wunderbare Kraftzentrum wieder bewusst zu aktivieren!

Konzentriere dich nur auf deine Wurzeln und deine Bauchatmung! Du wirst feststellen du bekommst langsam wieder Boden unter deinen Füßen!

Du gehst wieder in Verbindung mit dir selbst!

DEIN INNERER HEILIGER RAUM – DEIN HERZ

Wenn du dir einen Raum für Stille und Ruhe gefunden hast, gut geerdet bist und dich gut auf deine Bauchatmung konzentrieren kannst dann begebe dich in deinen innersten Raum in deiner Inneren Welt! Spreche die Absichtserklärung aus in dein Herz zu gehen und warte was geschieht! Wenn du ein visuell wahrnehmender Mensch bist wird dir das leicht fallen in diesen Raum zu landen. Manche fühlen, hören oder riechen ihn zu Begin eher. Hier gilt, alles ist ok – du musst nichts – alles darf mit Leichtigkeit geschehen! Dieser Raum ist ein Platz der Geborgenheit, ein Platz der dir Halt gibt, voller Sicherheit und Freude. Befindest du dich in diesen Raum dann schau ob es was gibt was du gerne ändern magst, was dich stört. Oder du bemerkst, dass du gerne dies oder jenes mit dir haben möchtest,… dann hole es dir hinein – du bist der Schöpfer deines Herzraumes und du hast alle Mittel ihn dir so zu richten wie du ihn gerne haben magst damit du dich gut und wohl fühlst. Achtung: in diesem Raum gehören keine anderen Menschen mit hinein, dies ist ein Raum nur für dich „Menschenkind“! Wesen aus den geistigen Ebenen die dich unterstützen und für dich da sind sind willkommen, Engel,Krafttiere, Naturwesen,………! Dieser Raum soll nur für dich sein! Kommst du zu Gefühlen von Einsamkeit, dann schau auf die Stelle in deinem Raum wo die Einsamkeit sitzt, liegt oder steht. Räume sie raus, reinige diesen Platz und hole dir was herein dass dich glücklich und zufrieden macht! Hier kannst du so kreativ sein wie du willst.

Diesen Raum solltest du regelmäßig aufsuchen! Wenn du ihn dir gut gerichtet hast, dann wird es dir ein Leichtes sein in einem plötzlichen Energieabfall ganz schnell dort zu sein!

Von hier aus kannst du wieder mit einem anderen Blick in die Welt schauen. Du wirst dich wieder verbunden und in Frieden und voller Energie fühlen!

DAS „ICH LIEBE MICH BUCH“

Besorge dir eine schönes Schreibbuch und schreibe „Ich liebe mich Buch“ darauf! In diesem Buch beginnst du jeden Satz mit „Ich liebe,……….“! Z.B. Ich liebe Blumen. Ich liebe Schmetterlinge. Ich liebe,……..! Schreib einfach drauf lost und FÜHLE WAS DU SCHREIBST MIT DEINEM GANZEM HERZEN! Das bringt dich in kürzester Zeit wieder zu dir selbst, es erfüllt dich mit der wahren Liebe,…… der Selbstliebe und diese strahlt wieder durch dich in die Welt hinaus. In dieses Buch kannst du in jeder Verfassung schreiben, wenns dir gut geht,….. dann schwingst du dich noch weiter hinauf in der Spirale, wenn es dir schlecht geht dann ziehst du dich selber aus dem was dich runter zieht. Wenn du wie oben einen plötzlichen dir nicht erklärlichen Energieabfall wahrnimmst,…… wirst du dich gleich wieder kräftiger und voller Energie fühlen!

Logo Ariane Libylla - Erdformen

Es gibt auch Momente in denen ein plötzlicher Energieabfall aufgrund einer Begegnung, eines Geräusches, eines Geruches, ……… wahrnehmbar ist. Ist dir das schon bewusst und kannst du Zusammenhänge herstellen dann bist auf dem guten Weg ein in dir unbewusstes Programm zu entdecken. Dieses Muster hat dich vielleicht schon lange Zeit im Unbewussten begleitet und möchte nun aufgelöst werden.

Ich begleite dich gerne diesem Muster auf die Spur zu kommen, den dahinter liegenenden Glaubenssatz zu finden und dieses tiefsitzende Programm aus all deinen Zellen heraus zu löschen. Du wirst danach mit diesen Problemen nicht mehr in Resonanz gehen und wenn es dir begegnet ruhig und gelassen damit umgehen. Es hat keine Kraft mehr über dich!

Ich wünsche dir viel Erfolg im Erforschen deiner Selbst und Experimentierfreude

Alles Liebe

Ariane Libylla

 

 

 

 

 

 

WAS IST DAS INNERE KIND?

Vielleicht hast du schon einmal den Begriff: das Innere Kind gehört – oder Innere Kind Heilung – und konntest damit nicht recht viel anfangen.

das innere KindMeiner Erfahrung nach, ist ein erfüllendes, freudiges, glückliches und friedliches Leben ohne dem inneren Kind nicht möglich.

Dein inneres Kind – ist der Anteil in dir – der mit seinem intuitiven Sein durchs Leben geht, aus dem Herz heraus entscheidet und lebt ohne dabei den rationellen Verstand zu befragen.
Dieser Anteil ist für viele Familiensysteme die auf Kontrolle und Angst aufgebaut sind – eine Gefahr.
Und jeder Mensch der auf dieser wunderbaren Mutter Erde landet, ist noch ganz direkt mit diesem Teil verbunden, der Verbindung zur höchsten Quelle des Seins. Doch im Laufe des Lebens verschwindet dieser wunderbare Kern, diese Essenz des Lebens zusehnes mehr aus dem Blickfeld und wird unterdrückt.

Du kannst dir das so vorstellen:
Als Kind warst du ganz leicht und durchlässig – jeden Eindruck den du erlebt hast – jeden Moment – hast du im nächsten Augenblick ausgedrückt. So warst du immer in Kontakt mit dir und deiner göttlichen Essenz und deinen wahren Gefühlen.
Wenn du in einem Familiensystem aufgewachsen bist, wo das Fühlen verbal oder auch non-verbal verboten war, wurde es für dich schwierig. Zu sehr sind wir als Kind abhängig von unserer Familie – hier gehts um Leben und Tod, sich anzupassen um dazugehören zu dürfen, keinen Ausschluss erleben zu müssen.
Da beginnt, der Kreislauf der Unterdrückung der Lebensenergie.

Z.B. Ein kleines Kind das einen natürlichen Ausdruck und einen natürlichen Zugang zu seinen Gefühlen hat, fällt hin, tut sich weh – die natürliche Reaktion des Ausdruckes ist eventuell das Weinen, Schreien, die Trauer darüber zuzulassen – und das so lange wie es notwendig ist um den erlebten Eindruck auszudrücken.
Wird jedoch dieser Ausdruck – von Außen unterdrückt, dann wird ein Teil des Audruckes zurückgehalten und der natürliche Lebensenergiestrom wird zu einem Teil eingefrohren. Also wenn es dem Kind z.B. nur möglich ist – durch Worte wie: ach ist ja schon gut, hör auf zu weinen, da schau was da ist (Ablenkung), ein Indianer kennt keinen Schmerz,…………, zwei Drittels 2/3 seines Schmerzes auszudrücken, dann ist ein Drittel des Ausdruckes unterdrückt.
Zu diesem einen Drittel der unterdrückten Energie, bilden sich gleichzeitig Glaubenssätze wie: ach ich tue den andern weh wenn ich weine und fühle, ich bin nicht ok so wie ich bin, ich muss stark sein, ich bin nicht geliebt wie ich bin,……..!

Ja und zu diesem Ereignis mit so großen innerlichen Auswirkungen – sammeln sich nun immer wieder neue Erlebnisse dieser Art an, nur dass die Unterdrückung nicht mehr nur von Außen auf das Kind einwirkt sondern auch das Innen diese Unterdrückung abgespeichert hat – also es unterdrückt sich schon selber.
So formen sich sehr komplexe Gebilde in uns, die uns immer mehr unsere Lebensenergie unterdrücken lassen, dieses wird zum Muster, zum selbstsabotierenden Programm in uns – zu Selbstläufern!

Irgendwann, wird uns unser Körper, unsere Psyche unsere Seele sagen: “ So geht das aber nicht mehr weiter“!
Und der Körper – die Psyche – die Seele wollen uns darauf aufmerksam machen.

Immer wieder durchleben wir Krisen, Verletzungen, immer wieder kehrende Beziehungsprobleme in jeglichem Bereich,
schmerzhafte körperliche Symptome.
Diese Symptome dann schnell loswerden zu wollen ist dann das Naheliegenste!
Doch genau das was wir immer wieder mit unserem inneren Kind gemacht haben, wollen wir hier weiterleben.
Wir wollen es loswerden, weil es Probleme macht.

Wir können uns jeden Moment entscheiden dieses innere Kind wieder zu uns zu nehmen, es anzunehmen, wieder in Kontakt mit ihm zu kommen.

Es ist ein Weg in die eigene innere Welt, der Weg zu dir, mit deinem magischen göttlichen Kern in Verbindung zu gehen und genau das wird dich wieder in den Lebensfluss zurückführen, in deine Lebensfreude!

Gerne begleite ich dich auf dem Weg, dein inneres Kind wieder heim zu holen.

ENERGETISCHE EIGENHEIM HARMONISIERUNG

Was ist eine energetische Räucherung und Entstörung des Hauses, Grundstückes oder Wohnung?

Was ist eine energetische Harmonisierung des Hauses, Grundstückes oder Wohnung?Genauso wie sich schwere nicht ausgedrückte Energien (durch Gedanken, nicht ausgedrückten Emotionen, Konflikte die nicht glöst werden) in unserm Körper manifestieren und uns das Leben eher schwerer als leicht fließend machen, ist es auch mit unserem Haus in dem wir wohnen und dem Erdenfleckchen.

Anhaftende verstorbene Seelen sind oftmals durch nicht geklärte Themen an Orte und Häuser gebunden. Vorbewohner hinterlassen oftmals unaufgelöste Konflikte, geerbte Häuser sind oftmals mit schweren Ahnenthemen belastet.

Immer wieder begegne ich Familien deren Kinder durch ihre Feinfühligkeit und Sichtigkeit sehr darunter leiden und sich das in Verhaltensauffälligkeiten und körperlichen Reatktionen zeigt!
Diese nicht geklärten Energien können sich körperlich, emotional und psychisch belastend auswirken.

Grundstücke die zum Bau frei gegeben werden sind gespeichert mit allen möglichen Energien die sich bis dahin an diesem Platz ereignet haben, verbunden mit den angrenzenden Grundstücken, Häusern und dem Ort.

Gerne bin ich behilflich bei der Klärung dieser oftmals sehr schweren hinderlichen Energien, die Räume zu energetisch zu reinigen und zu entstören – um sie wieder frei zu machen für den Fluss von liebevollen, förderlichen, lichten Energien.

DIE REISE NACH HAUSE

ein Märchen für alle Menschenseelen die sich wahrhaftig einander sehen und fühlen möchten (von Ariane)

DIE REISE NACH HAUSE - ein Märchen für alle Menschen-seelen die sich wahrhaftig einander sehen und fühlen möchten (von Ariane)Es war einmal ein kleiner Prinzensohn, der lebte in einer kleinen Stadt, am Rande eines hohen Gletschers. Die meiste Zeit färbte der hohe mächtige mit Schnee und Eis bedeckte Berg die Luft in helles schon fast türkisfarbenes Blau.
Schon alleine der Anblick dieses so hohen Berges lies einen erschaudern.
Der Prinzensohn – pflegte jedoch jeden Morgen, voll Freude und gewohnter Art und Weise ein Stückchen dieses Berges zu erklimmen. Die Berichte seiner täglichen Ausflüge gestalteten dann auch hin und wieder das Gespräch bei Hofe. Pünktlich zur selben Zeit – wurde bei Hofe das Nachtmahl serviert, es war für alles gesorgt – der Prinz musste nie Hunger leiden und wohnte in einem sicheren – wohlhabenden Schloss.

„Ach, wie schön ist es bei uns und was sind wir denn nicht vom Schicksal begünstigt. Wir besitzen ein so schönes Schloss und leben hinter einem schützenden Berg der mit so viel Schnee bedeckt ist, sodass wir von wenig fremden
Menschen belästigt werden“ pflegte die Königin des öfteren, in einem rührseligen Anflug von Zufriedenheit zu sagen!

Der Prinz fühlte sich bei diesen Worten immer etwas sonderbar.
Erfüllte es ihn einerseits mit Zufriedenheit und Stolz und dennoch spürte er tief in seiner Brust ein Verlangen dass mit Worten nicht zu benennen war.
Doch all sein Sein und tägliches Erklimmen dieses so hohen Berges der sein Reich sicher und für andere schwer erreichbar machte, nahm seine ganze Energie in Anspruch, ob dann er seine Sehnsucht, die nicht zu benennen war nur in seinen Träumen wahrnahm!

Trotz all der Kälte die der Schutzwall vor der kleinen Stadt ausstrahlte war dem Prinzen nie kalt. Zu gut wusste er wie viel Kleidungsstücke er überziehen musste sodass er seinen Körper vor dieser Kälte schützte.
Eines Tages stieg er wie so oft den hohen steilen Pfad hinauf, als er ein spärlich gekleidetes kleines Mädchen erblickte.
Gleich zog er eines seiner Kleidungsstücke aus und legte es dem Mädchen über.
Sie neigte beschämt ihr Gesicht und spielte ihm zum Danke seiner Aufmerksamkeit ein kleines Lied auf ihrer Flöte. Diese Töne erklangen in den hohen Bergen so schön und zart und verzauberten den Prinzen.
Es reichte ihm die Flöte und schenkte sie ihm.

Am nächsten Tag trieb es den Jungen in die steile Wand – gut warm gekleidet mit der Hoffnung das Mädchen wieder zu treffen. Und tatsächlich, es sammelte Holz mit dem warmen Kleidungsstück umhüllt und nackten Füßen. Schnell zog er seine Schuhe aus und zog sie ihr an. Sie bedankte sich und zog eine Flöte aus dem neuen warmen Kleidungsstück und begann zu spielen.
Der Prinzensohn nahm sein Seiteninstrument aus dem gepackten Rucksack und fing an mittendrein zu spielen. Diese Töne erklangen so schön und laut, dass sie bis in die kleine Stadt zu hören waren.
Der Prinz legte eine Decke auf den Boden, packte Essen aus, legte schönes Besteck und Teller auf und so allerhand gute Speisen zauberte er aus seinem Rucksack!
Das Mädchen zog eine kleine Kerze aus ihren Taschen und eine Schachtel Zündhölzer. Sie stellte sie in die Mitte des wundervollen Males. Dann machte sie sich auf Holz zu sammeln und legte es rund um diesen schön gedeckten Platz und zündete ein Feuer an.
Es war ein so eigenartiges Gefühl das beide durchzuckte – und dem Mädchen wurde so warm ums Herz, dass es auf ihrer Flöte spielte wie nie zuvor.

Der Königin aber wurde von ihrem Hofstaat berichtet welch neue Freundschaft ihr Sohn geschlossen hatte und man tuschelte dass die Flötenklänge des kleinen unbekannten Mädchens den Prinzen verzaubert hätten.

Große Angst durchflutete die Königin. Sie sah ihre familiäre Sicherheit in Gefahr. Deshalb schickte sie nach ihrem Sohn und verbat ihm, mit Strafankündigung wieder in den Berg zu steigen.

Der Prinz versprach das Mädchen nicht mehr zu treffen. Es vergingen Tage und Wochen! Das Mädchen stieg jeden
Tag zur Stelle ihrer Begegnung – zündete ein Feuer und spielte auf ihrer Flöte. Das Feuer konnte sie nicht mehr richtig erwärmen. Sie sehnte sich nach dem jungen Prinzen und ihre Lieder wurden immer trauriger.
Unten im Schloss spürte der Prinz diese Sehnsucht, diese Sehnsucht mit dem Mädchen im Feuerschein auf der Flöte zu spielen.
Diese innere Kraft trieb ihn an nachts wenn alle schliefen, auf den Berg zu steigen und auf das Mädchen zu warten. Doch sie kam nie des Nachts. Er nahm ein verkohltes Holzstück und hinterließ der Flötenspielerin eine Nachricht um sich des Nachts zu treffen.
So trafen sich die beiden jede Nacht bei Feuerschein, und erzählten sich Geschichten von ihrem Leben.
Das Mädchen erzählte von ihrer Sehnsucht der Wärme, sie sammelte jeden Tag Holz um ihre Stube so gut wie möglich in dieser Kälte auf dem Berg zu heizen. Und der Prinz erzählte ihr von seiner Sehnsucht der Freiheit, die er immer wieder mit den langen Reisen stillen wollte.
Die Wärme strahlte so weit, dass sich immer wieder Tiere an ihrer Seite niederließen um sich zu wärmen.
Man erzählte sich im Schloss, dass es einen Platz auf dem Berg gab, an dem kein Eis und kein Schnee sich niederlegen konnten.
Die Königin fürchtete sich, da es gerade das Eis und der Schnee waren, die ihr das Gefühl des Schutzes und der Sicherheit gaben, weil es fremde Menschen fernhielt.

Sie schickte Männer aus um danach zu sehen. Sie brachten der Königin den Stein der Nachricht.
So wusste die Königin was ihr Sohn des Nachts tat.
Sie war so ärgerlich und schmiedete einen Plan.
Sie stellte in der nächsten Nacht Wachen vor die Tür des Prinzen und schritt auf den Berg, zu der Stelle der Wärme.
Von weitem sah sie das Mädchen im Feuerschein tanzend. Klein, zierlich mit dem Hemd und den Schuhen ihres Prinzen bekleidet.
Wut und Eifersucht regten sich in ihr und sie ging zu dem Mädchen, entriss ihr das Hemd und verbat ihr sich jemals wieder mit dem Königssohn zu treffen – da sie seiner nicht würdig wäre.

Es verging einige Zeit – eine Zeit in der das Mädchen wartete und wartete. Der Prinz spürte diese Sehnsucht in seiner Brust und stahl sich so oft er konnte des Nachts aus dem Haus.
Die Königin jedoch lud immer wieder junge, schöne Prinzessinnen ein, die wie sie dachte, ihrem Sohn und ihrem Stand gerecht wurden.
Das kleine Mädchen sah von ihrem Berg ins Tal auf den Hof und erblickte die schönen Prinzessinnen, wie sie sich in der Musik bewegten und mit dem Prinzen tanzten. Wohlhabende, gut gekleidete, junge Prinzessinnen, die sich in diesem Haus der Sicherheit zu bewegen wussten. Auch sie waren stets gut warm gekleidet und trugen diese große Sehnsucht in ihrer Brust wie der Prinz.

Eines Tages lies er das kleine Mädchen in sein Schloss holen und zeigte ihr trotz des Widerstandes seiner Mutter seine sichere Welt in der er lebte.
Eine Welt, so dachte er, die sehr begehrenswert war, mit all dem Reichtum und Ansehen und Gütern und warmen Kleidern und dem guten Essen.
Das Mädchen war geblendet von diesem Ort – an dem man sich scheinbar um nichts sorgen müsste. Und das Allerschönste war, dass sie mit ihrem Prinzen zusammen sein konnte, denn da wurde ihr immer ganz warm ums Herz.
Und sie spielte Töne auf ihrer Flöte die sie nie zu hoffen wagte.
Der Prinz war froh nun die Flötenklänge in seinen Gemächern zu haben, und jedes Mal wenn er mit dem Mädchen zusammen saß und sie spielte nahm auch er seine Flöte und spielte mit ihr.
Es schien als ob er alles hatte was er wollte und seine Sehnsucht war nun, so dachte er, gestillt.
Er heiratete das Mädchen und sie wurde seine Prinzessin.
Die junge Prinzessin begann die Gemächer lieblich und warm einzurichten, so wie sie es gewohnt war. Und sie gebar ihm eine Tochter.
Doch die Stunden in denen der Prinz seiner immer stärker werdenden Sehnsucht nachgab die nach wie vor in seinem Herzen brannte, und auf den Berg stieg, wurden für die Prinzessin einsame Stunden. Da sie mit ihrer kleinen Tochter hinter dem Berg des Eises in diesem sicheren Schloss alleine festsaß!

Sie nahm ihre Flöte und spielte ihrer Tochter vor – erzählte ihr Geschichten und stieg mit ihr zu dem Platz der Begegnung. Sie zündete ein Feuer an, doch merkte sie, dass sie es nicht mehr so genießen konnte wie früher,
da sie wie ihr Prinz so viele Kleidungsstücke trug und die Kälte gar nicht mehr spüren konnte.
Das Eigenartige war aber, dass sie auch die Wärme nicht mehr spüren konnte. Ihre Lieder verstummten, denn so viel Einsamkeit und Sicherheit erstickten fast ihr inneres Feuer.
Eines Tages ließ sie sich einen offenen Kamin, gegen den Willen der Königin, in ihrem Zimmer fertigen. Sie zog sich nackt aus, setzte sich vor den Kamin auf ein weiches Lammfell und fing an die Wärme des Feuers auf ihrer Haut zu spüren. Sie nahm ihre Flöte und spielte und spielte und konnte nicht genug bekommen.

Einmal war der Prinz sehr lange fort. Er war auf die andere Seite des Berges gelangt und genoss diese Welt, denn sie sah so viel versprechend aus und war so anders als hinter diesem eisigen Berg.
Er traf viele fremde Menschen, die den Berg des Eises nicht überschritten. Er kam nach einiger Zeit wieder nachhause und erzählte von seinem neuen Gefühl der Freiheit. Immer wieder stieg er den Weg hinauf und lebte in der Welt über dem Berg.

Eines Tages spürte die Prinzessin, dass ihr Feuer drohte zu erlischen. Die Einsamkeit ließ sie erschaudern. Sie zog sich an, stieg eines Nachts auf den Berg und kam zu dem Platz der Begegnung. Die Prinzessin packte ihre Flöte aus und spielte ein Lied. Sie nahm eine Kerze und zündete sie an fühlte ihre Wärme und genoss das wilde Flackern der Flammen.
Und sie spürte wieder dieses Feuer das in ihr loderte und sie entsann sich ihres Lebens bevor sie in das sichere Schloss einzog.
Sie stieg wieder hinab zu ihrer Tochter..

Sie erzählte voller Freude aber auch mit Tränen und starker Berührtheit von ihrem Erlebnis. Sie entsann sich ihrer Geschwister und Freunde.

Immer wieder marschierte der Prinz über den Berg und ließ seine Familie in der Sicherheit zurück, der Sicherheit die diese tiefe Sehnsucht der Befreiung in sich trägt.

Wo wird er noch hinkommen – was wird er noch erleben – was oder wer wird ihm dieses Gefühl stillen dieses Gefühl frei zu sein dachte er so bei sich!

Immer wieder kam er zurück und sorgte gut für seine Familie, wie es sich für einen guten Ehemann gehört – nur seine Gedanken waren in der Welt über dem Berg.

Nun spürte die Prinzessin einen so tiefen Schmerz in ihrem Herzen. Was machte sie hier eigentlich, alleine in dem sicheren Schloss, in dem sie zwar keinen Hunger leiden musste aber dass sie von den anderen Menschen fernhielt.
Sie nahm ihre Tochter, packte einen Rucksack mit ihren Habseeligkeiten und machte sich auf den Weg über den Berg.
Sie kamen zu dem Platz der Begegnung.
Tiefe Trauer erfüllte sie. Sie hielt ihre Tochter an, Holz zu sammeln – sie legten einen großen Kreis, legten eine Decke in die Mitte und zündeten das Feuer an und sie spielten miteinander auf der Flöte und tanzten und sangen.
Es erklangen Töne die sie ruhig und gelassen stimmen ließen und sie konnten eine Wärme spüren die sie nicht für möglich hielten! Doch alle zwei spürten tief in ihrem Herzen, dass da eine Flöte fehlte um diese Töne vollendet erklingen zu lassen.

Sie stiegen über den Berg und die Prinzessin entsann sich immer mehr ihres früheren Lebens. Sie begegnete ihren Freunden und den Freuden des Lebens.
Nach tagelanger Reise gelangten sie in einen kleinen Ort auf der anderen Seite des Berges. Er lag an einem Fluss und man konnte in die Weite blicken. So weit, das einem das Herz aufging vor Entzücken.

Um genug Essen für ihre Tochter und sich zu bekommen, musizierten sie täglich an einer Stelle am Fluss. Sie zündete in gewohnter Weise ein Feuer an und sang, erzählte Geschichten, spielte auf ihrer Flöte und die zwei tanzten im Feuerschein.
Bald wurde dieser Platz im Ort, als Ort des Feuers bekannt und viele Leute zog es des Abends dorthin, um den Geschichten und den Tönen zu lauschen.
Geschichten über die Welt auf der anderen Seite des großen Berges der mit Eis und Schnee bedeckt war.

Der Prinz jedoch als er in gewohnter Weise von seiner Reise zurückkam, fand leere Gemächer vor.
Nun konnten ihn nicht mal mehr die vielen Schichten seiner Kleidungsstücke wärmen.
Eines Nachts nahm er die von seiner Prinzessin geschenkte Flöte in die Hand und wollte seine Sehnsucht mit den Tönen stillen. Doch so alleine wollte die Melodie nicht trösten. Er entsann sich des Platzes der Begegnung und des warmen Feuers.

Er erinnerte sich an seine Prinzessin in der Kälte und an das Feuer.
So packte er seinen Rucksack, steckte seine Flöte und sein Seiteninstrument in die Jackentasche und machte sich auf zu diesem magischen Platz.
Er zündetet dort angekommen ein Feuer an und spielte und spielte auf seiner Flöte und konnte nicht mehr aufhören, so tief berührte es sein Herz, und er dachte an die vielen Nächte in denen er mit seiner Prinzessin gemeinsam umgeben vom Feuerschein spielte und tanzte.
Tiefe Trauer überkam ihn und er weinte, er weinte vor Erleichterung, eine kleine Ahnung in sich tragend, zu spüren was die tiefe Sehnsucht in seiner Brust ihm zeigen wollte.

Doch meinte er seine liebe Familie die er so oft in Sicherheit über dem Eisberg zurückgelassen hatte, verloren zu haben.
In seiner Trauer zog er sich ein Kleidungsstück nach dem anderen aus, bis er nackt im Feuerschein stand und er konnte die Kälte des Schnees spüren, doch die Wärme des Feuers wärmte ihn und so begann er zu spielen und zu tanzen.
Es schien als brauche er diese vielen Schichten der Kleidungsstücke nicht mehr, so wohl und frei fühlte er sich – so frei – so Vogelfrei wie nie zuvor in seinem Leben.
In seiner Brust wurde es so weit – so weit an diesem Feuer erwärmten Ort der Begegnung.

Nun entsann er sich der Lieder der Vergangenheit.
Sogleich fiel er in einen tiefen Schlaf und träumte! Er entfloh in eine Welt seiner ureigensten Kräfte und Sehnsüchte!

Am nächsten Morgen stieg er auf die andere Seite des Berges, mit nur einem Kleidungsstück und seiner Flöte.
Trotz der äußeren Kälte spürte er auch seine innere Wärme die er letzte Nacht in seiner Nacktheit erkannte.
Mit der festen Absicht seine Familie zu finden schritt er vorwärts. Er gelangte in den kleinen Ort an dem Fluss und ließ sich in einem kleinen Haus nieder. Täglich zog er aus und hielt Ausschau nach seinen Liebsten. Ihm begegneten viele fremde Menschen und anfänglich war es für ihn sehr ungewöhnlich ihnen in nur einem Hemd zu begegnen, oft zog er einfach nur seine Flöte und spielte wenn er merkte dass es ihn doch auch wieder in die Sicherheit mit den vielen Kleidungsstücken zog.

Doch ihm wurde gewahr, dass er das weite Gefühl in seinem Herzen nie mehr gegen nur irgendetwas eintauschen würde.
Diese Sehnsucht die er immer wieder mit seinen langen Reisen in der Fremde stillen wollte wusste er jetzt in sich erfüllen zu können.
Eines Abends streifte er wie gewohnt am Fluss entlang, tief im Gedanken um sein verlorenes Glück.
Von weitem erblickte er einen Feuerschein und vertraute Töne klangen an sein Ohr, Klänge die ihm so vertraut waren.
Er nahm seine Flöte und schritt langsam vorwärts. Er spielte zu den Flötentönen in einer Art und Weise, dass ihn ein Gefühl der Liebe ereilte, dass er nie für möglich hielt.

Die ganze Luft war erfüllt von Wärme, sodass die Menschen ringsum begannen zu den Klängen zu tanzen.

Er wusste dass er zuhause angekommen war. Mit der Weite in seinem Herzen konnte er eine Freiheit spüren die er nie für möglich hielt.
Als die Prinzessin ihren Prinzen sah, mit der Flöte in der Hand wurde auch ihr ganz warm ums Herz.
Sie sah ihm in die Augen und erblickte eine Wärme die tief von seinem Herzen aufstieg.
Dann konnte sie auf einmal eine Weite in ihrem Herzen spüren die sie nie für möglich hielt es war die tiefe Liebe die sie spüren konnte im Feuerschein!
Zugleich durchfuhr sie aber auch eine Angst – die Erinnerung der Einsamkeit in den sicheren Räumen lies sie traurig werden.
Tief in ihr wusste sie der Liebe zu ihrem Prinzen doch ihr war auch bewusst, dass sie nie mehr in dieses sichere Schloss zurückkehren würde.
Wie konnte sie mit ihrem Prinzen leben wenn doch seine Sehnsucht in der Ferne lag.
Doch es begann eine schöne Zeit – eine Zeit der Begegnung der beiden, eine Berührung die ganz anders war als je zuvor.
Der Prinz legte sich immer wieder mal seine vielen Kleidungsstücke um und marschierte über den Eisberg in die sicheren Gemächer!
Die Prinzessin schrieb Geschichten und flötete ihre Einsamkeit in die Luft wenn ihr Gemahl verreist war.
Doch immer mehr wurde ihr klar wie warm ihr eigentlich wurde wenn sie bei Feuerschein tanzte!
Auch ihre Sehnsucht ließ sich nicht nur im Außen stillen. Dieses tiefe Gefühl der Einsamkeit konnte sie nur in ihrem eigenen Herzen stillen. Es erfüllte sie mit Wärme andere Menschen mit ihrem Feuer, ihrem Tanz, ihren Geschichten und ihrem Flötenspiel zu erfreuen und zu berühren.

Beide, der Prinz und die Prinzessin lernten auf ihr Herz zu hören.

Und immer öfter tanzten sie miteinander nackt im Feuerschein.

Manchmal ganz tief in der Nacht, wenn das Feuer ganz warm war, erzählte er seiner Prinzessin von dieser einst so großen Sehnsucht. Sie nahm ihn in den Arm und wärmte ihn und hörte ihm zu.
Dann schliefen sie miteinander ein und träumten von Welten die sie nie für möglich hielten.

Sie zogen mit ihrer Tochter durch die Welt und erzählten Geschichten von Flüssen, Bergen, Wäldern, Wiesen und Straßen und sie wussten dass sie etwas Besonderes in ihrem Herzen spürten, dass ihnen den weiten Blick in die Welt ermöglichte und die Prinzessin trug fortan ein Feuer mit sich, dass sie zu jeder Zeit und überall entzünden konnte.
Der Prinz erzählte aller Welt von der Weite und sang zu seinem Seiteninstrument.

Nun wussten sie beide ihrer Sehnsucht und trugen die Weite des Herzens, als Gefühl der Freiheit und der Wärme, steht’s bei sich. Sie trugen sie mit ihren Gesängen und ihren Klängen und Geschichten und Tänzen in die weite Welt.

Und drohte sie durch die Sorgen des Lebens vergessen zu werden, nahmen sie die Flöte und das Seiteninstrument und spielten und entsannen sich ihrer Selbst und ihrer Liebe zueinander.